Presse


Artikel in der PAZ vom 21. November 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Kuhnert zittert sich vor die PS-Monster

Motorsport: Trotz Ausfall verteidigt Peiner Gesamtrang drei bei den ADAC Rallye-Masters
Von Christian Meyer



Ausgerechnet beim Saisonfinale bricht dem Rallyepiloten Mathias Kuhnert der Schalthebel seines Citroëns durch. Obwohl der Peiner bei der ADAC Atlantis Rallye nicht ins Ziel kommt, darf er am Ende mit seinem Co-Piloten Jens Söbke jubeln. Vor dem Rennen in Kaltenkirchen hatte sich Kuhnert bereits drei Titel in dieser Saison gesichert: Norddeutscher Rallyemeister, Niedersächsischer ADAC Rallyemeister und Sieger in der Division 5 bei den ADAC Rallyemasters. In Schleswig-Holstein wollte er nun noch eine kleine Sensation perfekt machen - sich mit seinem „Kleinwagen" einen Treppchenplatz in der Gesamtwertung sichern und so zahlreiche PS-Monster hinter sich lassen. Die Voraussetzungen dafür waren gut. „Um Dritter in der Gesamtwertung zu werden, hätte schon ein vierter Platz in unserer Division gereicht. Wir mussten eigentlich nur ins Ziel kommen", erläutert Kuhnert. Doch das war leichter gesagt als getan. Die feuchten Asphaltpisten waren mit Laub und Erde bedeckt. „Wir mussten uns auf eine anspruchsvolle Rutschpartie einstellen", verdeutlich Kuhnert. Aber ausgerutscht ist der Peiner nicht. Bei der ersten Wertungsprüfung im Dunkeln fuhr Kuhnert eine deutliche Führung in seiner Division heraus und baute die auf dem 13,5 Kilometer langen Rundkurs in der folgenden Wertungsprüfung sogar aus. Doch auf der ersten Sonderprüfung kam der Schock.
„Nach wenigen Kurven brach beim Hochschalten zu einer Schikane hin der Schalthebel an unserem Citroën C2 R2 durch", berichtete Kuhnert. Den Defekt bezeichnete er als absolut doof. Denn: „Der Hebel ist speziell für das verbaute Motorsport-Getriebe entwickelt und hält normalerweise ein Rallye-Auto-Leben lang und unterliegt damit keinem Wartungsintervall." Eine Notreparatur war nicht möglich, Kuhnert und Söbke mussten aufgeben - und damit begann das große Zittern. Als Zuschauer mussten sie mit ansehen, wie ihr Vorsprung im Gesamtklassement dahinschmolz. Vor allem die bayrischen Piloten Dirk Klemund/ Thomas Schöpf machten mit ihrem Subaru Impreza WRX Kuhnert/Söbke den Bronzeplatz streitig. „Der Allrad-Antrieb des 280 PS starken Rallyeautos brachte ihnen bei den rutschigen Verhältnissen starke Vorteile", erläutert Kuhnert. Doch der Krimi nahm ein gutes Ende für den Peiner. Knappe zwei Pünktchen fehlten den Subaru-Piloten im Ziel, um Kuhnert noch vom Podest zu stürzen.
Die Erleichterung und die Freude bei Kuhnert waren riesig. Mit seinem Kleinwagen (185 PS, 1,6 Liter Hubraum) hatte er doch tatsächlich zahlreiche große PS-Boliden wie Porsche 911 Carrera, BMW M3 oder Audi S2 hinter sich gelassen. „Die Erfolge waren aber nur durch ein gut funktionierendes Team möglich", unterstrich Kuhnert und bedankte sich bei seiner Service-Crew, seinem Beifahrer, seiner Familie und Sponsoren.



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Artikel in der PAZ vom 01. November 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Kuhnert bleibt in der Spur: Sieg bei Rutschgefahr

Peiner Rallye-Pilot setzt sich in Kirchham gegen internationale Konkurrenz durch


Mathias Kuhnert ist ein wenig auf die Bremse getreten. Doch selbst eine vergleichsweise vorsichtige Fahrweise reichte dem Peiner bei der ADAC 3-Städte-Rallye in Kirchham zum fünften Divisionssieg im achten Rennen. Für Kuhnert und seinen Co-Piloten Jens Söbke war der Erfolg gleich aus mehreren Gründen besonders wertvoll. „Da sich starke Konkurrenten aus Italien, Österreich, Tschechien und Deutschland in unserer Klasse befanden, gingen wir nicht davon aus, mit einer vorsichtigen Fahrweise in Wörtchen um den Divisionssieg mitreden zu können. Glücklicherweise irrten wir uns", bilanzierte Kuhnert.
Dass der Peiner Motorsportler diesmal in seinem 185 PS-starken Citroen C2 R2 nicht Vollgas gab, hatte taktische Gründe. Die 3-Städte-Rallye zählt zu einem von zwei Endläufen der ADAC Rallye Masters. „Da doppelte Punkte vergeben werden, wollten wir keinen Ausfall riskieren", erläutert Kuhnert. Seine Taktik ging auf.
Der Peiner kam bei teilweise rutschigen Prüfungen mit engen Kurven nicht aus der Spur und hatte in seiner Klasse bis zur zweiten Servicepause bereits 20 Sekunden Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger herausgefahren. Am Ende standen für Kuhnert/Söbke fünf Bestzeiten in ihrer Division zu Buche. Der fünfte Sieg war perfekt, Kuhnert fand's „grandios". Denn: Damit sicherte sich der Peiner vorzeitig den Masters-Sieg in der Klasse für seriennahe Autos bis 2,0 Liter Hubraum und verbesserte Autos bis 1,6 Liter Hubraum. Und es kann noch besser kommen. In der Gesamtwertung verteidigten Kuhnert/Söbke mit ihrem kleinen gelben Flitzer Platz drei. Beim zweiten Endlauf, der ADAC Rallye Atlantis am 8. und 9. November in Schleswig-Holstein, kann das Duo den Podestplatz einfahren. Das wäre eine kleine Sensation, schließlich tummeln sich hinter Kuhnert noch zahlreiche schnellere Autos. „Mit einem 1,6 Liter Auto auf dem Treppchen zu stehen, wäre echt stark", hofft Kuhnert auf eine weitere fehlerfreie Fahrt.

Motorsport-Fans können bewegte Bilder der 3-Städte-Rallye im Internet unter www.racingtv.de bestaunen.



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Artikel in der PAZ vom 15. Oktober 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Kuhnert behält im Nebel den Durchblick

Mit bis zu 150 Stundenkilometern brettern sie durch den Nebel. Ihr Mut wird belohnt: Der Peiner Mathias Kuhnert und sein Co-Pilot Jens Söbke haben bei der ADAC Rallye Niedersachsen in Osterode im Harz gleich drei gute Gründe zum Jubeln. Das Duo holt im Citroën C2 R2 den vierten Divisionssieg der Saison und erstmals auch einen Treppchenplatz im Gesamtklassement. Durch den starken Auftritt verteidigt Mathias Kuhnert zudem vorzeitig seinen ADAC Rallye-Meister-Titel in Niedersachsen.
Von Christian Meyer



Das erste Glanzlicht zündete Kuhnert im Dunkeln. Die Rallye begann mit einer Wertungsprüfung am Abend. „Auf dem 22,5 Kilometer langen Rundkurs gingen wir sofort ans Limit unseres kleinen Citroëns", berichtet der Peiner. Schließlich saßen Kuhnert/Söbke der Norddeutsche Rallyemeister Matthias Homuth und dessen Co Matthias Jung im Nacken, die Kuhnert als „Angstgegner" bezeichnet. Satte 28 Sekunden Vorsprung fuhren Kuhnert/Söbke auf das Duo im Opel Kadett GSI heraus. „Wie gut die erste Zeit war, zeigte uns ein Blick auf das Gesamtklassement. Hinter zwei über 300 PS starken Allrad-Fahrzeugen rangierten wir zum Ende des ersten Tages auf dem dritten Gesamtrang und führten unsere Klasse an", bilanziert Kuhnert zufrieden. Zum Vergleich: Sein gelber Citroën bringt es „nur" auf 185 PS.
Doch die hat Kuhnert im Griff - sogar im starken Nebel. Denn der hatte den Harz am zweiten Rallye-Tag in eine absolute Waschküche verwandelt. „Wir hatten auf den ersten Wertungsprüfungen Sichtweiten von unter 20 Metern", beschreibt Kuhnert die schwierigen Bedingungen. Während andere Piloten ihre Fahrzeuge im Graben versenkten oder Schikanen abräumten, behielten Kuhnert/Söbke den Durchblick. Das Duo fuhr Gesamtbestzeit auf Wertungsprüfung 2. „Mit einem Fahrzeug unserer Division ist das unter normalen Umständen eigentlich nicht möglich", staunte Kuhnert nicht schlecht. Im Gesamtklassement verteidigte der Peiner mit seinem „Kleinwagen" Platz drei und baute den Vorsprung in der Division aus. „Es roch nach einer kleinen Sensation", betont Kuhnert.
Den Podestplatz im Visier, gab er weiter Gas, probierte mit einer schnellen, aber nicht so kompromisslosen Fahrweise wie bei den Auftaktprüfungen, den Vorsprung zu halten. Der Plan ging auf. Die Wertungsprüfungen 5 bis 10 beendeten Kuhnert/Söbke mit anständigen Zeiten, ohne dabei über das Limit hinaus zu schießen und fuhren Divisionssieg und Gesamtplatz drei ein. „Anscheinend hatten wir etwas weniger Angst als die anderen", konstatiert Kuhnert. Dem hoch gesteckten Ziel bei den ADAC Rallye Masters, den Sieg in der Division 5, ist das Duo damit ein großes Stück näher gekommen.
Entschieden ist allerdings noch nichts. Denn: In den beiden folgenden Endläufen Ende Oktober in Kirchham und Anfang November in Kaltenkirchen werden doppelte Punkte vergeben, ein Ausfall kann den Saisonverlauf auf den Kopf stellen.



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Artikel auf racing1.de vom 23. September 2008

Artikel auf Racing1.de Letzter Vorlauf in Niedersachsen

Die Niedersachsen-Rallye vom 26. bis 27. September bildet den Abschluss der Vorläufe des ADAC Rallye Masters 2008. Das Berliner Duo Frank Richert/Matthias Prillwitz steht bereits als Team mit der höchsten Punktzahl fest, bevor es in die beiden Finalläufe geht.


"Die Punkteausbeute aus den Vorläufen ist sehr wichtig, man kann sich dadurch eine gute Ausgangsposition schaffen. In den beiden Finals bei der 3-Städte-Rallye und bei der Atlantis-Rallye gibt es jeweils doppelte Zähler, dadurch kann das Klassement nochmals kräftig durcheinander gewirbelt werden", erklärt Serienkoordinator Josef Kaspar. Unangefochten an der Wertungsspitze liegt Frank Richert. Der Pilot eines Ford Escort Cosworth sicherte sich schon zwei Rallye-Siege und war auch sonst immer auf den vorderen Plätzen zu finden. Seine 170 Punkte sind nicht mehr einzuholen. Dahinter wird für viele Teams der Taschenrechner am Rallye-Wochenende im Harz eines der wichtigsten "Werkzeuge" sein. Die besten sechs Ergebnisse aus den acht Vorläufen werden als Basis für die beiden Finals herangezogen. Mathias Kuhnert und Copilot Jens Söbke liegen derzeit mit 113 Punkten auf dem zweiten Platz. Sie haben bereits sechs Ergebnisse auf ihrem Konto. Um sich zu verbessern, müsste der amtierende Champion des ADAC Rallye Junior Cup einen weiteren Divisionssieg einfahren. Beste Chancen auf den zweiten Platz nach den Vorläufen haben auch Guido Imhoff/Sebastian Walker. Im Volkswagen Golf Kit-Car haben sie sich inzwischen 112 Punkte erfahren, allerdings mit erst fünf Ergebnissen. Bei ihnen würde deshalb ein sechstes Resultat voll hinzugerechnet.
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Artikel in der PAZ vom 13. September 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Furiose Aufholjagd mit Happy End

Die Rallye-Piloten Mathias Kuhnert und Jens Söbke sichern sich beim sechsten Start den dritten Sieg.


Mit einem Happy End endete die furiose Aufholjagd von Mathias Kuhnert und seinem Co-Piloten Jens Söbke bei der ADAC-Ostsee-Rallye: Mit ihrem Citroën C2 R2 ließen sie sämtliche Konkurrenten hinter sich und sicherten sich damit zugleich den dritten Saisonsieg bei ihrem sechsten Start.
Dabei ging das Peiner Duo das Rennen zunächst vorsichtig an, „weil uns die Sommerpause noch in den Knochen steckte", erklärte Kuhnert. Doch schon gleich bei der ersten Wertungsprüfung (WP) bewiesen die beiden ihr Können, gelang ihnen doch in ihrer Klasse die zweitbeste Zeit. „Und wir wussten, dass noch Spielraum nach oben ist".
Doch anschließend wäre die Rallye fast vorzeitig beendet gewesen, „denn ein undeutlicher Aufschrieb sorgte dafür, dass ich das „slow" bei einer Kuppe überhörte und diese dann leider mit Vollgas nahm", sagte Kuhnert. Folge: In der nächsten engen Linkskurve sei ein normales Bremsen nicht mehr möglich gewesen, so Kuhnert. Um nicht den Abhang hinunter zu fahren, „erzwang ich mit der Handbremse einen Dreher und wir bogen rückwärts in die folgende Kurve ein". Anschließend stoppte das Auto mit dem Heck an einem Zaunpfahl, „immerhin aber konnten wir mit nur minimaler Karosserieverformung das Rennen fortsetzen", erklärte Kuhnert. Allerdings war der Zeitverlust enorm.
Auch anschließend lief es nicht wie gewünscht, die Regenreifen funktionierten auf der größtenteils abgetrockneten Strecke überhaupt nicht, sodass sich der Rückstand auf die Spitze auf 41 Sekunden vergrößerte. Zwar wurden daraufhin die Reifen gewechselt, dennoch mussten sich die beiden Peiner in der WP 4 und 5 dem Führenden wieder knapp geschlagen geben.
Doch in der Folgezeit trumpften Kuhnert und Söbke auf. Zunächst verringerten sie mit ihrer ersten Divisionsbestzeit den Rückstand auf 27 Sekunden, „und dann haben wir uns gesagt, dass mit einer risikofreien Fahrweise hier keine Lorbeeren zu gewinnen sind", erläuterte Kuhnert. Folglich gingen er und sein Kollege in den sehr anspruchsvollen Prüfungen 7 bis 9 bis ans Limit - und das wurde mit drei weiteren Bestzeiten belohnt. Als die Peiner dann auch noch die zehnte WP für sich entschieden, hatten sie Führung übernommen.
Vor den letzen drei Prüfungen regnete es jedoch. „Deshalb standen wir vor einer schwierigen Entscheidung. Wir wollten zwar gewinnen, mussten aber vorsichtig sein", sagte Kuhnert und verwies darauf, dass diese Rallye zu diversen Meisterschaften zählte (Rallye Masters, Norddeutscher Rallye Cup, Niedersächsische Rallye Meisterschaft). „Da wir in diesen Wettbewerben derzeit sehr gut positioniert sind, konnten wir uns auch keinen Ausfall erlauben".
Und die beiden wählten die richtige Taktik, machten mit einer überlegenen Bestzeit bei der vorletzten Prüfung den Erfolg so gut wie perfekt. „Anschließend haben wir uns auch noch die letzte Bestzeit des Tages gesichert - die Freude über den Sieg war riesig", bilanzierte Mathias Kuhnert.



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Artikel in der ADAC Motorwelt 09/2008 (Auflage:13.897.298)

Artikel in der ADAC Motorwelt 09/2008 Heiße Kurvenfahrten



Bei der ADAC Rallye Niedersachsen am 26./27.9. können Sie schnell aufeinander folgende Kurvenwechsel und beeindruckende Drifts auf Asphalt erleben. Start ist am Freitagabend auf dem Kornmarkt in Osterode. Am Samstag stehen ein zweiter Lauf sowie Wertungsprüfungen auf dem Programm. Weitere Infos in Internet unter www. rallye-niedersachsen.de.



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Artikel in der PAZ vom 30. Juni 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Auch mit Schnupfen die Nase vorn

Grippegeschwächt trat Mathias Kuhnert bei der ADAC Rallye Stemweder-Berg an. Der Pilot hatte nicht nur mit seinen sportlichen Gegnern sondern auch mit Schnupfen und Gliederschmerzen zu kämpfen. Und dennoch holte er mit Co-Pilot Jens Söbke den zweiten Saisonsieg in der Division 5, in der zweiradangetriebene Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1300 bis 2000 Kubikzentimetern starten dürfen.



Von Christian Meyer

„Wir wollten uns trotz meiner Grippe nicht geschlagen geben", strotzte Kuhnert vor Ehrgeiz. Gleich auf der ersten von insgesamt 12 Sonderprüfungen fuhr das Team in seinem 185 PS-starken Citroen C2 R2 die Bestzeit in der Division heraus. Auch auf den Prüfungen zwei und drei waren Kuhnert/Söbke schneller als ihre neun Mitstreiter. So ging das Duo bereits mit einem beruhigenden Vorsprung in die erste Servicepause.
Die darauf folgenden Wertungsprüfungen 4 bis 6 zeichneten sich durch sehr schnelle Streckenabschnitte auf den teilweise welligen Feldwegen und Landstraßen in Ostwestfalen aus. „Obwohl unser Citroen C2 R2 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 170 Stundenkilometern bei diesen langen Geraden eigentlich zu kurz übersetzt war, konnten wir den Top-Geschwindigkeits-Nachteil durch eine beherzte Fahrweise wettmachen und auch diese drei Prüfungen als schnellstes Team der Division 5 beenden", zog Kuhnert eine erfreuliche Zwischenbilanz.
Zur Halbzeit der Veranstaltung hatte der Peiner seinen Vorsprung also noch weiter ausgebaut. „Wir konnten uns eigentlich nur noch selber schlagen", sagte Kuhnert. Das Tempo drosseln wollte er dennoch nicht. „Dabei kann auch die Konzentration abreißen", begründete er. Kuhnert gab auf den verbleibenden sechs Wertungsprüfungen weiter Gas, ohne dabei allerdings den Bogen zu überspannen.
Mit einer fehlerfreien Fahrt sicherten sich Kuhnert/Söbke auch bei diesen Durchgängen alle möglichen Divisionsbestzeiten und damit einen ungefährdeten Klassensieg.
„Im Gesamtklassement mischten wir uns, wie schon bei den letzten beiden Veranstaltungen, unter die leistungsstärkeren Divisionen und sicherten uns mit dem 8. Gesamtrang noch einen Zusatzpunkt für die Wertung der ADAC Rallye Masters", resümierte Kuhnert zufrieden.
Durch den zweiten Saisonsieg ist das Rallye-Duo Kuhnert/Söbke seinem Saisonziel, dem Sieg in der Division 5 der ADAC Rallye Masters, ein großes Stück näher gekommen. Mit fünf erstklassigen Ergebnissen in Folge geht der Peiner Pilot als Erstplatzierter seiner Division, Zweitplatzierter der ADAC Rallye Masters und Führender des Norddeutschen ADAC Rallye Cups in die Sommerpause. Und dieses starke Abschneiden verwundert selbst Kuhnert ein wenig. „Das ist fast unglaublich", sagt er, schließlich sei er erst kurz vor Saisonstart auf den gelben Citroen C2 R2 mit 1,6 Litern Hubraum umgestiegen. Eine Garantie, dass es auch in der zweiten Saisonhälfte so gut läuft gibt es gerade im Motorsport allerdings nicht. „Vor unserem Team liegt noch ein hartes Stück Arbeit. Denn auf Grund der schwierigen Strecken und der extremen Belastung für das Material ist eine Rallye-Saison ohne Ausfall erfahrungsgemäß kaum möglich", weiß Kuhnert.
Bilder und Videos von der ADAC Rallye Stemweder Berg gibt es im Internet auf der Seite www.racingtv.de zu sehen.



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Artikel in der PAZ vom 06. Juni 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Die Sonne bringt Kuhnert um den Platz an der Sonne

Motorsport: Peiner Rallye-Pilot fährt im Saarland auf Divisionsrang zwei



Von Christian Meyer

Im Regen wollte er sich noch zum Sieg spülen. Doch der Peiner Rallye-Pilot Mathias Kuhnert verspekulierte sich. Prompt nachdem er bei der 19. ADAC Litermont-Rallye Regenreifen aufgezogen hatte, lachte ihn die Sonne aus. Immerhin gelang es Kuhnert und seinem Co-Piloten Jens Söbke auf der Schlussprüfung noch, den zweiten Platz in der Division zu verteidigen und einen starken siebten Platz im Gesamtklassement herauszuholen.
Kuhnert fühlte sich trotzdem wie ein Sieger, weil er mit seinem 185-PS-starken Citroën C2R2 erneut zahlreiche leistungsstärkere Autos hinter sich ließ. „Wir sind wirklich zufrieden", bilanzierte der „Kleinwagen"-Pilot. Und das hatte er im Vorfeld nicht unbedingt erwartet. „Unsere bisherigen Einsätze im Saarland wurden ausnahmslos von technischen Problemen überschattet", blickt Kuhnert zurück.
Doch diesmal hielt die Technik und Kuhnert sammelte wichtige Punkte für die ADAC Rallye Masters. Auf die Piste ging der Peiner allerdings erst auf Wertungsprüfung 2, weil die erste Wertungsprüfung nach einem Unfall abgebrochen wurde. Kuhnert beeinflusste das nicht. Auf dem rund 28 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsrundkurs raste er in seiner Division 5 zur Bestzeit, ließ alle 14 Konkurrenten hinter sich.
Auf der dritten Wertungsprüfung mussten Kuhnert/Söbke den Platz an der Sonne allerdings schon wieder hergeben. Ein Luxemburger hatte mit seinem Citroën Saxo Kitcar den bisherigen Spitzenreiter deutlich überholt. „Im ersten Service wurde uns klar, dass es fast fast unmöglich ist, den schnellen Luxemburger mit seinem rund 30 PS stärkeren Kitcar zu besiegen", sagte Kuhnert. Er und Söbke sollten recht behalten. Dennoch lieferte sich der Peiner einen heißen Schlagabtausch mit dem Favoriten.
Ein erneuter Unfall bei der vierten Wertungsprüfung ermahnte Kuhnert allerdings zur Vorsicht. Trotz Sicherheitsgangart fuhr er die zweitbeste Zeit heraus, verlor aber weiter an Boden auf den Spitzenplatz. Ein Konter gelang Kuhnert allerdings auf der fünften Teilstrecke, wo er fünf Sekunden Vorsprung herausholte. Doch auf der vorletzten Sonderprüfung fiel dann endgültig die Entscheidung zu Gunsten des Luxemburgers.
Auf der Verbindungsetappe zur letzten Wertungsprüfung 9 begann es stärker zu regnen. Kuhnert witterte ein Siegchance und zog auf der Vorderachse Regenreifen auf. Ein fataler Entschluss. „Der Regen war an der Sonderprüfung vorbeigezogen, wir fanden eine staubtrockene Piste vor", beschreibt er die böse Überraschung. Kuhnert war im Kampf um den Divisionssieg urplötzlich chancenlos. Doch der Peiner nahm's sportlich: „Die gesamte Rallye haben wir uns einen schönen Kampf mit einem leistungsstärkeren Fahrzeug geliefert", sagte er.




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Artikel in der PAZ vom 09. Mai 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Kuhnerts „Kleinwagen" kommt groß raus

Peiner Pilot trumpft bei Rallye in Sulingen mit Devisionssieg auf / Viel Respekt vor enger und rutschiger Piste



Von Christian Meyer

Ordentlich Staub aufgewirbelt hat der Peiner Pilot Mathias Kuhnert mit seinem 185-PS-Rennwagen bei der ADAC Rallye Sulinger Land. Der 27-Jährige raste mit seinem Co-Piloten Jens Söbke zum Devisionsieg und holte sich gegen wesentlich PS-stärkere Konkurrenz einen sensationellen vierten Platz in der Gesamtwertung.
Eng, rutschig, hakelig: Die Strecken der ersten Wertungsprüfungen (WP) hatten es in sich. „Ich bin auf noch keiner anderen Wertungsprüfung unterwegs gewesen, vor der ich auch nur annähernd so viel Respekt hatte, wie vor diesem Gelände", verdeutlichte Kuhnert. Umso zufriedener war er mit dem Abschneiden: „Das war absolut genial", bilanzierte er.
Mit Bestzeiten auf der zweiten, dritten und vierten WP schockte Kuhnert in seinem gelben Citroën C2R2 gleich anfangs die Konkurrenz und erarbeitete sich bis zum ersten Service einen Vorsprung von 18 Sekunden auf den zweitplatzierten der Devision. Und Kuhnert trat weiter gehörig aufs Gas, legte weitere Devisionsbestzeiten nach und überzeugte sogar auf den Prüfungsstrecken mit großem Schotteranteil. „Wir hatten eigentlich erwartet, dass wir auf diesen schnellen und flüssigen Prüfungen im Gesamtklassement zurückfallen", analysierte Kuhnert. Doch es kam besser. Selbst in der Wertungsprüfung 9 mit rund 40 Prozent Schotteranteil auf der Piste bauten Kuhnert/Söbke ihren Devisionsvorsprung aus. Und auch im Gesamtklassement hielt der Peiner Rallyepilot mit weiteren Devisionsbestzeiten einige 300 PS Autos auf Abstand. Kuhnert: „Es passte einfach alles."
Der Peiner und sein Co-Pilot aus Warstein beendeten die Rallye damit als bestes Team mit nur zwei angetriebenen Rädern und ohne Turboaufladung.
Nach vier von acht Vorläufen verbesserten sich Kuhnert/Söbke durch ihr starkes Resultat in Sulingen auf Platz zwei der ADAC Rallye Masters 2008.
P.S. Eine Videozusammenfassung der Rallye Sulingen gibt es im Internet auf der Seite www.racingtv.de.



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Artikel in der PAZ vom 23. April 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Ein Schreck - und Platz zwei für Kuhnert

Trockene Piste, Schnee, Tauwasser: Der Peiner Mathias Kuhnert muss bei der Erzgebirgsrallye mit wechselnden äußeren Bedingungen klarkommen.


Den 2. Platz holten der Peiner Mathias Kuhnert und Beifahrer Jens Söbke (Warstein) bei der Erzgebirgsrallye. In der Wertung für die ADAC Rallye Masters liegt das Team auf dem 6. Rang. An das Können der Fahrer war die Rallye eine Herausforderung. Mit trockener Piste, nassem Untergrund, Schnee und Tauwasser mussten sie klarkommen.
Von Matthias Press


Die Erzgebirgsrallye war der dritte Lauf zu den Rallye Masters - „und absolutes Neuland für uns", sagte Kuhnert. Er hatte sich keine echte Chance gegen die schnellen Lokalmatadoren ausgerechnet. Aber schon bei der ersten Prüfung am Abend belegten beide auf dem kleinen Zuschauerrundkurs bei nassem Untergrund den dritten Rang in ihrer Division.
„Mit diesem ersten Ergebnis waren wir zufrieden, da wir immerhin 12 weitere Starter in unserer Klasse hinter uns lassen konnten", sagte der Peiner RallyPilot.
In der folgenden Nacht hatte es dann aber stark geschneit. „Eigentlich kam ich in den letzten Jahren mit diesen Bedingungen sehr gut zurecht. Aber diesmal hatten wir ein Reifenproblem", berichtete Kuhnert. Denn in der Reifendimension des neuen Citroen C2 R2 (Reifen 17/60-16") gebe es keine absoluten Voll-Regenreifen. Also starteten Kuhnert und Söbke mit nach- und aufgeschnittenen Intermediates.
„Ich konnte mich nicht optimal an das Limit herantasten", schilderte der Peiner. „Die Folge waren auf den Wertungsprüfungen 2 bis 4 doch eher mittelmäßige Zeiten. Wir rutschten auf den vierten Platz in unserer Division ab."
Dann besserten sich die äußeren Bedingungen. In der siebten und achten Wertungsprüfung schafften Kuhnert und Söbke ihre ersten Bestzeiten.
„Dann passierte mir ein ärgerlicher Fehler", berichtete Kuhnert. „Vor einem Abzweig verpasste ich den Bremspunkt und musste rangieren. Mit mächtig Wut über meinen Fehler starteten wir in die zehnte Wertungsprüfung."
Da allerdings tauchte nach einer Vollgaskurve bei rund 140 Stundenkilometern ein Tauwasserbach auf der Straße auf, mit dem vorher nicht zu rechnen war. „Der Wagen brach sofort aus, und abwechselnd konnten mein Beifahrer und ich uns die schönen Bäume des Erzgebirges durch die Frontscheibe anschauen", flachste Kuhnert. „Auf etwa hundert Metern musste ich am Lenkrad kurbeln, bis wir den C2 wieder stabilisiert hatten und in die nächste Kurve einbogen. Zwei Kurven später stoppten wir dann unseren gelben Flitzer, da ein Pilot eines Mitsubishi weniger Glück hatte und durch den nächsten Tauwasserbach sich mit gleich drei Bäumen anlegte. Fahrer und Beifahrer blieben zum Glück unverletzt." Die Prüfung wurde abgebrochen.
Den Schreck verdauten Kuhnert und Söbke gut und sicherten sich auf den darauf folgenden Prüfungen 11 und 12 erneut die Bestzeiten in ihrer Division. Die Abschlussprüfung der Erzgebirgsrallye war die Wiederholung des zuvor abgebrochenen Rundkurses. „Da wir hier im ersten Durchgang mehr Glück als Verstand hatten, riskierten wir absolut nichts mehr und fuhren unser gutes Ergebnis nach Hause", sagte Kuhnert.
Wie schon bei der ADAC-Wikinger-Rallye sprangen für ihn und Söbke der zweite Platz in der stark besetzten Division 5 heraus - und weitere 15 Punkte für die ADAC Rallye Masters. Das bedeutet Platz 6 in der Gesamtwertung.



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Artikel in der PAZ vom 07. April 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Auftakt mit Matsch: Kuhnert wird Zweiter

Motorsport: Peiner Pilot fährt erfolgreich bei der ADAC Wikinger Rallye in Schleswig


Sein neuer gelber Flitzer ist gleich mächtig dreckig geworden: Der Peiner Rallye-Pilot Mathias Kuhnert kämpfte sich bei der ADAC Wikinger Rallye in seinem Citroën C2 R2 durch tiefen Matsch, über Asphalt und Schotter. Die Strapazen rund um Schleswig haben sich gelohnt. Zum Ende der Veranstaltung sicherte sich das Kuhnert-Team den überraschenden zweiten Platz in der Division.
Von Christian Meyer


„Ein absolut geniales Ergebnis mit dem so früh in der Saison sicherlich nicht zu rechnen war", resümierte ein rundum zufriedener Mathias Kuhnert. Denn: Im Vordergrund stand es für ihn, im neuen „Geschoss" Erfahrungen zu sammeln. Der C2 ist eine ganze Ecke schneller als Kuhnerts Saxo aus der vergangenen Saison. Rund 185 PS mobilisiert sein flotter „Kleinwagen" aus 1,6 Litern Hubraum. „In unserer Devision müssen wir aber gegen noch leistungsstärkere Fahrzeuge mit 2,0 Liter Hubraum antreten", erläutert Kuhnert, der die Vorteile seines Autos im geringeren Gewicht und dem verbesserten Getriebe sieht.
Apropos sehen: Der Auftakt zur Wikinger-Rallye fand im Dunkeln auf einem Rundkurs statt. „Obwohl es die erste Ausfahrt unter Wettbewerbsbedingungen für uns war und wir drei Fahrzeuge überholen mussten, belegten wir nach der ersten Wertungsprüfung einen sagenhaften dritten Platz in unserer Division", berichtet Kuhnert. Doch tags darauf kam ein kleiner Einbruch. Dauerregen hatte in der Nacht aus den Mischprüfungen (Asphalt und Schotter)
Rutschbahnen gemacht. „Vor allen auf den unbefestigten Wegstrecken kämpften wir mit der Traktion unseres neuen Flitzers und waren im Service nach Wertungsprüfung 3 heilfroh, dass wir nicht im Schlamm stecken geblieben sind", sagt Kuhnert. Die Konkurrenz kam mit den matschigen Streckenabschnitten besser zurecht, Kuhnert rutschte im wahrsten Sinne des Wortes ins Mittelfeld ab.
Auf Grund der widrigen Bedingungen wurde die vierte Wertungsprüfung abgesagt. Das Kuhnert-Team setzte die Rallye auf schnellen Asphaltstrecken fort. Und wie! „Zu unserer eigenen Überraschung konnten wir auf den schnellen und flüssigen Wegpassagen das Limit unseres neuen Autos voll ausreizen", erzählt Kuhnert. Mit einer riskanten aber fehlerfreien Fahrt schaffte es der Peiner Rallye-Pilot, sich nach vorne zu schieben und sicherte sich am Ende den zweiten Platz in der Division.
Gas gibt Kuhnert schon am kommenden Wochenende wieder bei der Erzgebirgsrallye.



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Artikel in der PAZ vom 18. März 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung „Verliebt ins neue Auto"

NACHGEFRAGT …bei Mathias Kuhnert, Rallye-Pilot aus Peine


Herr Kuhnert, wie fanden Sie den Formel-1-Auftakt in Australien?
Richtig interessant und so schön ausgeglichen. Endlich scheinen mal wieder mehrere Fahrer um den Sieg streiten zu können.

Was erwarten Sie denn noch von den deutschen Piloten?
Einiges. Nick Heidfeld traue ich seinen ersten Sieg zu und bei Nico Rosberg glaube ich, dass er einige Male aufs Treppchen fährt. Weltmeister wird allerdings kein Deutscher. Mein Titelkandidat heißt Lewis Hamilton. Nachdem er im vergangenen Jahr noch so knapp abgefangen wurde, gönne ich ihm den Titel einfach.

Auch bei Ihnen geht die Rallye-Saison wieder los. Haben Sie ein neues Auto?
Ja, es ist vor wenigen Tagen geliefert worden. Ein gelber Citroën C2, mit 1,6 Liter Hubraum und 185 PS sowie einem sequentiellen Getriebe, das es mir ermöglicht, die Gänge unter Volllast zu schalten. Sonntag habe ich den Wagen erstmals getestet.

Und wie war's?
Ich habe mich schon ein bisschen verliebt. Der C2 ist eine Ecke schneller als mein Saxo aus der vergangenen Saison, die Bremsanlage ist stärker. Überrascht war ich, wie leicht mir die Umstellung gefallen ist.

Am 28. und 29. März starten Sie im Rahmen der ADAC-Rallye-Masters-Serie bei der Vikinger Rallye in Schleswig in die Saison. Was haben Sie sich vorgenommen?
Die ersten Rennen im neuen Auto rechne ich noch zur Lernphase. Doch dann möchte ich schon einen Divisionssieg erringen.

Das dürfte nicht einfach werden. Ihre Gegner fahren fast alle 2-Liter-Autos, die rund 40 PS mehr zu bieten haben.
Dafür hat mein Auto ein besseres Getriebe und wiegt weniger. Um die Meisterschaft mache ich mir keine Gedanken, aber ich will der 2-Liter-Konkurrenz richtig einheizen.

Interview: Christian Meyer



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Artikel in der PAZ vom 23. Januar 2008

Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung Motorsport / Förderpaket für Mathias Kuhnert

Motorsport: Peiner Rallye-Pilot startet mit Unterstützung der "ADAC-Stiftung Sport"


Eine erfolgreiche Saison liegt hinter dem Peiner MotorsportlerMathias Kuhnert, der zusammen mit seinem Beifahrer Jens Söbke (Warstein) im Jahr 2007 gleich mehrere Meisterschaften gewann. Vor allem der Sieg im ADAC Rallye Junior Cup überzeugte den Rat der ADAC-Stiftung Sport, der unter anderem aus dem zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl sowie der Rundstrecken-Ikone Hans-Joachim Stuck besteht.

Folge: Kuhnert nimmt die ADAC-Rallye Masters mit einem attraktiven Förderpaket der ADAC Stiftung-Sport unter die Räder. Die gemeinnützige Einrichtung des ADAC besteht seit 1999 und hat unter anderem die heutigen Formel 1 Piloten Sebastian Vettel, Adrian Sutil und Timo Glock gefördert. Seit 2004 werden auch die besten Rallye-Nachwuchspiloten unterstützt, um möglichst bald wieder einen deutschen Piloten in der Rallye-WM zu haben. Für Kuhnert steht in der Saison 2008 allerdings erst einmal ein bundesweites Programm auf dem Plan. Mit einem leistungsstärkeren Fahrzeug möchte der Rallye-Pilot an den ADAC-Rallye-Masters teilnehmen. „Obwohl unser neues Projekt noch nicht komplett finanziert ist, sind wir auf Grund positiver Sponsorengespräche optimistisch, dass uns der Aufstieg gelingt" sagt Kuhnert. mp



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